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Gefährdungsbeurteilung im Kirchenkreis Leine-Solling
Von admin | 7.September 2020
Liebe Kolleginnen und Kollegen.
In der Vergangenheit sind u.a. von der Landeskirche, vom Kirchenkreis und vom Arbeitsschutzausschuss des Kirchenkreises diverse Informationen zur Gefährdungsbeurteilung an die Anstellungsträger verschickt worden. Ein Workshop der EFAS zum Thema hat auch bereits stattgefunden. Irgendwie hat jede und jeder schon einmal von der Gefährdungsbeurteilung gehört aber in manchen Bereichen scheint es noch etliche Defizite zu geben.
Was ist denn nun eine Gefährdungsbeurteilung? Ganz einfach ausgedrückt: Der Arbeitgeber schaut sich, gerne auch mit dem Mitarbeitenden zusammen, den Arbeitsplatz an und versucht festzustellen, welche eventuellen Gefahren existieren. Oder gibt es an diesem oder jenem Arbeitsplatz besondere Belastungen? Sollten sich Gefährdungen zeigen, versucht man gemeinsam herauszufinden, wie diese beseitigt bzw. vermieden werden. Das könnten beispielsweise sein:
- technische Lösungen (z.B. Arbeitsgeräte verwenden, die keine Gefährdung verursachen)
- organisatorische Maßnahmen (z.B. Beschränkung der Dauer von belastenden Arbeiten)
- persönliche Schutzmaßnahmen (z.B. Schutzausrüstungen)
Danach sollte festgelegt werden, wer für die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zuständig ist. Zudem sollte ein Termin zur Überprüfung der Wirksamkeit der Maßnahmen festgelegt werden. Diese wenigen Punkte werden schriftlich festgehalten und von Arbeitgeber und Mitarbeitenden unterschrieben. Eigentlich doch gar nicht so schwierig. Ein entsprechendes Formular hat der Kirchenkreis erstellt und steht hier zum Download bereit:
Formular Gefährdungsbeurteilung
Übrigens: Sollte der Arbeitgeber für euren Arbeitsplatz noch keine Gefährdungsanalyse durchgeführt haben, dann erinnert ihn einfach mal daran. Nach Arbeitsschutzgesetz §5 ff hat der Arbeitgeber für jeden Arbeitsplatz eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen.
Uns würde interessieren, wie die Situation im Kirchenkreis aussieht. Wie häufig wurde bereits eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt oder eben auch nicht. Dazu haben wir ein ganz kurzes Abfrageformular entwickelt. Ihr braucht eigentlich nur „ja“, „nein“ bzw. „weiß nicht“ anklicken, optional könnt ihr noch angeben, in welchem Bereich ihr beschäftigt seid. Die Abfrage ist völlig anonym.
Hier geht’s zur Abfrage: Gefährdungsbeurteilung
Es wäre schön, wenn sich möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Umfrage beteiligen würden. Vielen Dank für eure Mithilfe.
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